Samstag, 12. Juni 2010

Mai/Juni 2010: Reise in die USA + Kanada / 1. Teil: USA

*** kurze Anmerkung: die farbigen Worte können für eine detaillierte Erklärung angeklickt werden  ***

1. Teil: USA

Am 12.05.2010 war es soweit: 3,5 Wochen Urlaub beginnen.

Unser Flug ging ab Berlin-Tegel. Morgens konnten wir uns Zeit lassen, da aufgrund des einige Wochen vorher ausgebrochenen Vulkans Eyjafjallajöküll der Flug 2h Verspätung hatte. Dafür hatten wir einen berühmten Gast mit an Bord: Lady Gaga.

Wir landeten am späten Nachmittag in New York und nachdem wir die Einreiseformalitäten abgeschlossen hatten, konnten wir unseren Mietwagen abholen. Dann ging es los in Richtung Washington D.C.. Da es schon spät war, haben wir einen Zwischenstop in Burlington eingelegt und dort die erste Nacht verbracht.



Morgens ging es dann weiter nach Washington D.C.. Hier verbachten wir die kommenden 3 Tage. Das Wetter war traumhaft und so haben wir uns zuerst die Sehenswürdigkeiten angesehen:






 Abraham Lincoln Denkmal

 Blick vom Memorial über den leider ausgetrockneten Reflection Pool zum Monument und ganz hinten leider nur klein zu sehen: das Capitol

 Vergleichsfoto aus 11/2009, als der Pool voll war

Und natürlich haben wir auch einige der tollen Museen des Smithsonian Instituts angesehen. Wir haben allerdings nur 1 Museum/Tag geschafft, da man darin ewig verweilen kann.




Mondkapsel

Dominik und die Gebrüder Wright

und beim steuern eines Flugzeugträgers





Ein Teil eines geborgenen Stahlträgers aus dem World Trade Centre

Dominik war ganz fasziniert von der vielen Polizei überall, aber mit einem Polizisten wollte er sich nie fotografieren lassen.

Der Weg führte uns auch zum Pentagon, wo immer noch die letzten Spuren des Flugzeuganschlages von 2001 dran behoben werden:


Am 16.Mai ging es dann wieder zurück nach New York. Der Rückweg führte uns über Atlantic City. Wir haben nur gutes gelesen, aber die Realität war eher abschreckend. Es soll ja der Lieblingsauflugsort der New Yorker sein. Vieles war einfach alt, verranzt und unansehnlich. Wir bummelten somit die Strandpromenade entlang und gingen auch an den fast menschenleeren Strand






In New York City  hatten wir in Brooklyn in den Stuyvesant Heights eine Ferienwohnung in einm typischen Brownstone (Ziegelstein-Haus) gemietet. Das Haus war schön, die Gegend für uns eher gewöhnungsbedürftig, da wir die einzigen Weißen waren. Somit haben wir Ausflüge so gelegt, dass wir im hellen wieder zurück waren. Wir haben uns natürlich die Sehenswürdigkeiten der Stadt angesehen und waren auch ein bißchen shoppen.

Hier haben wir gewohnt:



Und ein paar Eindrücke aus New York City:

Baustelle auf dem Platz der zerstörten World Trade Center. So langsam wächst es in den Himmel. Der Unterschied zum November 2009 war deutlich sichtbar.


 Dieses Foto als Vergleich aus dem November 2009.

Modell der neuen Bebauung


Die beiden Vertiefungen werden Wasserfälle und sie befinden sich an der Stelle, wo die beiden zerstörten Tower früher standen. Für weitere Infos empfehlen wir die Seite: http://www.national911memorial.org/site/PageServer?pagename=New_Home&cvridirect=true

hohe Häuser (rechts: Woolworth-Building)

Brooklyn Bridge (zum Glück nicht überlaufen ;-) )




im Central Park



schlafend ging es abends häufig mit der U-Bahn zur Ferienwohnung

posen

Am Eingang zu Yvonnes Lieblingsladen ;-): Abercrombie & Fitch. Wir mussten auch nur ca 15 Minuten anstehen, um hinein zu kommen.

Einen Tag sind wir mit der Staten Island Ferry von Manhattan nach Staten Island gefahren.

Vorbei an Ellis Island ...

... und natürlich der Freiheitsstatue, einem ausgeprochen beliebten Touristenziel. 

Auf die Fahrt direkt dort hin haben wir aufgrund der langen Schlangen und den doch relativ hohen Preisen verzichtet.

Blick von Staten Island auf die Skyline Manhattans im Hintergrund.


Skyline Manhattans von der Fähre aus gesehen.

Als wir Mittwochs aus der Stadt kamen traf uns allerdings fast der Schlag. Bei unserem Mietauto, das nur wenige Meter neben dem Apartmenthaus geparkt war, wurde die Scheibe eingeschlagen und die Mittelkonsole samt Handschuhfach ausgeräumt. Das war 17.30 Uhr und wir haben die Polizei angerufen. Diese erschien aber nicht und so haben wir bei Einbruch der Dunkelheit gegen 21.30 Uhr beschlossen, zur Mietstation zu fahren und nicht länger zu warten. Auf der Station gabs noch einigen Ärger, da die Angestellte sich nicht richtig auskannte und so saßen wir dort auch noch mal über eine Stunde, bis der Manager dann alles erledigte und wir ein neues Auto bekamen. New York live ;-/.



Am Donnerstag ging es dann ins New York Transit Museum, wo man in einem dafür umgebauten U-Bahnhof alte U-Bahnzüge etc anschauen konnte. Highlight für Kinder waren die vielen Fahrzeuge, die selbst gelenkt werden durften.






Und weiter ging es durch die Stadt. Diesmal waren Empire State Building und Flatiron das Ziel.


kurze Mittagspause im Schatten
Dieser Herr saß hinter uns und zeichnete die ganze Zeit.

Und als wir das Bild bewunderten, zeigte er uns, dass auch wir drauf verewigt waren.

Beim weitergehen sahen wir - wie so häufig - die Feuerwehr. Die Sirenen waren allgegenwärtig und nicht zu überhören.


Einen Besuch war auch der Times Square wer inkl. einen kleinen Abstechers zum M&M-Quartier. AM Times Square befindet sich auch der weltgrößte Toys'r us mit eigenem Riesenrad drin.



 Auch die Grand Central Station wurde besichtigt. Das hohe Haus im Hintergrund ist das Chrysler-Building.


 Auch Dominik bekam ein Ausflugsziel: F.A.O. Schwartz, der bekannte und große Spielzeugladen mit einer ebf. großen Süßwarenabteilung.



Sehenswert war auch das Intrepid Sea-Air-Space Museum, welches sich auf der ausgedienten USS Intrepid im Hafen von New York City befindet.



Als wir uns gerade am Wasser hingesetzt hatten, kreiste plötzlich ca 10min lang ein Polizeihubschrauber über dem Schiff und die Küstenwache rückte an. Alles "nur", weil ein kleines Boot dem Kriegsschiff kurz zu nahe kam.


 Unser Weg führte uns desweiteren auch am Bryant-Park vorbei, in dem wir auch schon im November eine schlne Zeit bei heißem Kaffee und Kakao verbracht haben. Im Winter ist hier eine Eisbahn aufgebaut und jetzt war es eine große Wiese zum entspannen.


 Vergleichsbild aus dem November 2009

Und wieder einmal mussten wir beim einkaufen feststellen, dass meine Füße nicht USA-Kompatibel sind ;-). Ich habe Schuhgröße 36, der gute Shaquille hingegen eine 60.


Dominiks neue Schuhe haben Größe 48,5 (US 21).

Leider mussten wir auch ungeliebte Dinge im Urlaub tun: Ein Besuch im Waschsalon stand an. 


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